Managed Legacy Service

Klarheit über Ihr Legacy-System – bevor Sie entscheiden

Fehlende Transparenz erschwert jede Veränderung. Wir analysieren Ihr System und schaffen eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Solange nichts am System verändert wird, läuft alles.
Genau das ist das Problem.

Die meisten Legacy-Systeme erfüllen ihre Aufgabe seit Jahren zuverlässig. Sichtbar wird der Zustand erst, wenn etwas gefordert wird: eine neue Schnittstelle, ein Security-Patch, eine Migrationsentscheidung, ein KI-Use-Case auf bestehenden Daten.

Dann zeigt sich, was fehlt. Dokumentation ist lückenhaft. Zentrale Zusammenhänge sind nicht mehr nachvollziehbar. Wissen liegt bei wenigen Personen, die im Tagesgeschäft gebunden sind oder das Unternehmen längst verlassen haben. Eine kleine Änderung wird zur Risikoanalyse. Eine geplante Migration zur Blackbox.

Die Folge: Sie sollen Aufwände, Risiken und Optionen einschätzen – gegenüber Management, Audit oder Fachbereich – ohne die Grundlage dafür zu haben. Entscheidungen werden vertagt oder auf Annahmen gestützt. Beides ist teuer.

Der Legacy Fast Check: Ihr System bewertet, in wenigen Wochen.

Was Sie bekommen

Bevor Sie über Stabilisierung, Migration oder Modernisierung entscheiden, brauchen Sie eine klare Sicht auf Ihr System. Der Fast Check liefert genau diese Sicht – als kompaktes Assessment mit Festpreis, festem Zeitrahmen und dokumentiertem Ergebnis.

Preis

9.740 € Festpreis

Legacy Fast Check anfragen
Legacy Fast Check Mockup

Bewertung und Entscheidungsgrundlage

Ist noch unklar, wie mit dem System weiter verfahren werden soll? Der richtige nächste Schritt hängt davon ab, wie gut Systemstruktur, Abhängigkeiten und Risiken verstanden werden.

Wann ist dieser Schritt sinnvoll:

  • Sie sollen über Migration oder Ablösung entscheiden, können Aufwand und Risiken aber nicht belastbar einschätzen.
  • Änderungen am System sind möglich, aber deren Auswirkungen schwer vorhersehbar sind.
  • Wissen über Aufbau und Abhängigkeiten ist unvollständig oder verteilt.
  • Sie benötigen eine fundierte Grundlage für Entscheidungen gegenüber Management oder Fachbereichen.

Leistungen in diesem Bereich:

Stabilisierung und Betrieb

Bleibt das System im Einsatz, verursacht aber zunehmend Aufwand? Wenn ein System weiter gebraucht wird, muss der laufende Betrieb verlässlich handhabbar bleiben.

Wann dieser Schritt sinnvoll ist:

  • Der laufende Betrieb bindet einen großen Teil Ihrer Ressourcen.
  • Störungen treten wiederholt auf und lassen sich nur mit hohem Aufwand analysieren.
  • Wartung und Fehlerbehebung hängen stark von einzelnen Personen ab.
  • Anforderungen an Sicherheit oder Verfügbarkeit lassen sich nur mit zusätzlichem Aufwand erfüllen.
  • Ihr Team ist im Tagesgeschäft gebunden und kann notwendige Weiterentwicklung kaum leisten.

Leistungen in diesem Bereich:

Migration und technische Erneuerung

Muss das System technisch verändert oder verlagert werden? Wenn Infrastruktur oder Architektur zum limitierenden Faktor werden, braucht es einen umsetzbaren Modernisierungspfad.

Wann dieser Schritt sinnvoll ist:

  • Eine Migration ist geplant, Aufwand und Risiken sind jedoch nicht ausreichend bewertet.
  • Eingesetzte Technologien werden nicht mehr unterstützt oder erreichen ihre Grenzen.
  • Neue Anforderungen lassen sich mit der bestehenden Architektur nur schwer umsetzen.
  • Integration mit anderen Systemen ist aufwendig oder nur eingeschränkt möglich.
  • Das System soll langfristig weiterentwickelt werden, ist dafür aber aktuell nicht geeignet.

Leistungen in diesem Bereich:

Starten Sie mit einer klaren Bewertung Ihres Systems

Der Legacy Fast Check liefert Ihnen in kurzer Zeit eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Legacy Fast Check starten
Ein Portrait unseres Ansprechpartners für Managed Legacy Services, Sebastian Grundhöfer.
Sebastian Grundhöfer
Team Manager

Warum Legacy-Management heute entscheidend ist

Viele geschäftskritische Anwendungen laufen stabil, solange sie unverändert bleiben. Sobald Anpassungen notwendig sind, zeigt sich, wie wenig Transparenz über das System tatsächlich vorhanden ist. Oft ist nicht klar, wie Komponenten zusammenhängen oder welche Auswirkungen eine Änderung hat. Dadurch werden selbst kleinere Eingriffe aufwendig und schwer planbar.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an den Betrieb. Sicherheit, Verfügbarkeit und Nachvollziehbarkeit müssen sichergestellt werden, auch wenn die Systembasis dafür nicht ausgelegt ist. Hinzu kommt, dass Wissen über das System häufig nicht mehr vollständig verfügbar ist. Wenn zentrale Personen ausfallen oder wechseln, entstehen zusätzliche Risiken.

Unter diesen Bedingungen werden Entscheidungen verzögert oder auf unsicherer Grundlage getroffen. Das betrifft sowohl den weiteren Betrieb als auch Fragen der Modernisierung.

KI hilft, bestehende Systeme schneller zu verstehen. Sie ersetzt nicht die Entscheidung, wie mit ihnen umgegangen wird.

Wo KI konkret eingesetzt wird:
KI kann helfen, Code, Dokumentation und Datenstrukturen in gewachsenen Systemen schneller auszuwerten.

  • Analyse von Code und technischen Abhängigkeiten
  • Unterstützung bei der Erstellung und Aktualisierung von Dokumentation
  • Auswertung bestehender Daten und Strukturen
  • Vorbereitung von Änderungen oder Migrationen
  • Unterstützung bei Testfallgenerierung

Was sich dadurch verändert:
Der Einsatz von KI wirkt sich vor allem auf die Geschwindigkeit und Nachvollziehbarkeit aus.

  • Zusammenhänge im System werden schneller sichtbar
  • Dokumentation kann konsistenter aufgebaut werden
  • Analyseaufwände lassen sich reduzieren
  • vorhandenes Wissen wird besser nutzbar

Was unverändert bleibt:
Bei geschäftskritischen Systemen bleiben zentrale Entscheidungen fachlich geprägt.

  • Architekturentscheidungen werden nicht automatisiert getroffen
  • Sicherheits- und Compliance-Anforderungen müssen weiterhin geprüft werden
  • Verantwortung für Änderungen bleibt beim Projektteam

Wie 7P KI einsetzt:
KI wird gezielt eingesetzt und in bestehende Prozesse eingebettet.

  • Ergebnisse werden überprüft und fachlich eingeordnet
  • Nutzung erfolgt innerhalb definierter Qualitäts- und Freigabeschritte
  • Integration in bestehende Governance- und Sicherheitsanforderungen

Der richtige Einstieg schafft die Grundlage für alle weiteren Schritte.

Einstieg in KI-Nutzung, z.B.:

Legacy GenAI Quick Call → Legacy Fast Check → Legacy AI Retrofit

Stabilisierung und Entlastung, z.B.:

Fast Check → Legacy Guard → Legacy Full Auto

Migration und Modernisierung, z.B.:
Legacy Fast Check → Legacy Lift & Shift → Legacy Modernization

Michael Heß
Area Manager Software Development
Coding Agents verschieben die Grenze des Machbaren
"Lange galten viele Legacy-Systeme als zu komplex zum Anfassen. Coding Agents verschieben diese Grenze – und damit auch, was sich heute lohnt."
Ein Portrait unseres Ansprechpartners für Künstliche Intelligenz, Michael Hess.
Ausgewählte Kunden und Partner

Vertrauen ist kein Versprechen. Es ist Zusammenarbeit.

FAQ

Der Begriff „Legacy” bezeichnet Systeme, Anwendungen oder Technologien, die im Unternehmen schon länger im Einsatz sind, aber häufig nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, jedoch weiterhin betriebsnotwendig sind. Sie können aus verschiedenen Gründen, beispielsweise Kompatibilität, Stabilität oder Kosten, nicht ohne Weiteres ersetzt werden.

Legacy-IT ist eine Softwarelösung, die auf veralteter Software basiert und meist speziell für ein Unternehmen entwickelt wurde. Sie spielt oft eine zentrale Rolle in Geschäftsprozessen, wird aber nicht mehr aktiv weiterentwickelt.

Der IT Legacy Managed Service übernimmt den vollständigen Betrieb Ihrer Legacy-Systeme, inklusive Wartung, Monitoring, Sicherheitsmanagement und Compliance-Reporting. Je nach Bedarf erhalten Sie auch Unterstützung bei der schrittweisen Modernisierung.

Ja, die Betriebsmodelle sind darauf ausgelegt, sämtliche relevanten regulatorischen Anforderungen zu erfüllen, inklusive revisionssicherem Reporting und Audit-Vorbereitung.

Legacy-Modernisierung bedeutet, bestehende IT-Systeme schrittweise an aktuelle technologische, betriebliche und regulatorische Anforderungen anzupassen, etwa durch Migration, Integration, Replatforming oder Neuentwicklung.

Weil veraltete Systeme Sicherheitsrisiken bergen, teuer im Betrieb sind und nicht mehr flexibel auf neue Anforderungen reagieren können. Eine gezielte Modernisierung schafft Zukunftssicherheit, Effizienz und IT-Compliance.

Dauer und Vorgehen hängen maßgeblich vom Umfang und der Komplexität des bestehenden Systems ab. Dank der siebenstufigen Modernisierungsstrategie lässt sich der Prozess in der Regel vollständig ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs realisieren. Der Einstieg kann bereits nach einem kurzen Analyse- und Planungszeitraum erfolgen. Mit dem erprobten Transitionsmodell werden erste Ergebnisse schnell produktiv wirksam.

Durch die Aktualisierung von Architektur, Protokollen und Komponenten lassen sich bekannte Schwachstellen und Sicherheitslücken gezielt beseitigen und Sicherheitsstandards verlässlich umsetzen. Moderne Systeme ermöglichen den Zugriff auf aktuelle Patches. Das gewährleistet besseren Schutz und beschleunigt die Wiederherstellung im Ernstfall.

Der Service ist zukunftsorientiert ausgelegt. Zunächst wird Ihre Bestands-IT stabilisiert und gleichzeitig für eine spätere Transformation, sei es Refactoring, Legacy-Migration oder Ersatzlösung, vorbereitet.

Ja, die Leistungen sind vollständig kompatibel mit bestehenden ITSM-Strukturen und lassen sich in bestehende Service-Management-Prozesse einbinden, vom Incident- und Problem-Management bis hin zu Change- und Release-Prozessen.

Ja, denn durch den Einsatz von Nearshoring-Teams und standortübergreifendem Betriebs-Know-how können auch internationale Umgebungen zuverlässig unterstützt werden.