Security und Compliance

Schwachstellenanalyse und Penetrationstests für kritische Infrastrukturen

Nur bekannte Sicherheitsrisiken lassen sich beseitigen

Organisationen in regulierten Branchen wie Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und öffentliche Verwaltung sind von Cyberangriffen besonders gefährdet. Sicherheitslücken bergen nicht nur operative Risiken wie Ausfälle, sondern können auch Datenverlust und Strafen durch Aufsichtsbehörden zur Folge haben. Gleichzeitig schreiben Rahmenwerke wie NIS2, DORA und die DSGVO strengere Sicherheitsanforderungen vor. Wenn Sie IT-Sicherheit ernst nehmen, müssen Sie wissen, wo Ihre Schwachstellen liegen.

Mit strukturierten Vulnerability Assessments (VA), gezielten Vulnerability Tests und realistischen Angriffssimulationen erkennen Sie Sicherheitslücken und schaffen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Management, Revision und Aufsichtsbehörden. So können Sie wirksame Maßnahmen ergreifen, bevor Schwachstellen zum Problem werden.

Unser Leistungsangebot

Unsere Sicherheitstests verbinden technische Analyse mit nachvollziehbarer Dokumentation und unterstützen eine strukturierte Risikobewertung im Rahmen Ihrer Compliance-Anforderungen.

Schwachstellenanalyse

Eine Schwachstellenanalyse (Vulnerability Assessment) identifiziert bekannte Sicherheitslücken in Ihren Systemen, Anwendungen und Netzwerken. Die Bewertung erfolgt auf Basis des Common Vulnerability Scoring System (CVSS). Die Dokumentation der Ergebnisse ist auditfähig und unterstützt die Anforderungen von ISO 27001, NIS2 oder DORA.

Penetrationstests

Ein Penetrationstest überprüft, ob identifizierte Schwachstellen ausnutzbar sind und welche Auswirkungen ein Cyberangriff hätte. Unsere Experten simulieren realistische Angriffsszenarien und analysieren mögliche Angriffspfade. Sie erhalten konkrete Handlungsempfehlungen sowie eine Risikobewertung.

Kontinuierliches Schwachstellenmanagement

Ein einmaliger Test liefert nur eine Momentaufnahme. Eine kontinuierliche Schwachstellenanalyse bestehend aus regelmäßigen Scans, Validierungen, Nachtests und einem strukturiertem Reporting stärkt Ihre technische Resilienz und Ihre Digitale Souveränität.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Erhöhte Resilienz

Die Kombination aus Analyse, Penetrationstest und kontinuierlicher Überwachung stärkt langfristig Ihre Cyber-Resilienz.

Compliance

Technische Maßnahmen werden gemäß ISO 27001, NIS2 oder DORA prüffähig dokumentiert.

Reduzierung von Risiken

Schwachstellen können schneller erkannt und behoben werden. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit von Systemausfällen, Datenverlust und Folgekosten.

Fundierte Entscheidungsgrundlagen

Technische Ergebnisse dienen als Grundlage für Budgetentscheidungen, Risikobewertungen und strategische Sicherheitsmaßnahmen.

Einsatzszenarien für Schwachstellenanalyse und Penetrationstests

Unsere Schwachstellenanalysen und Penetrationstests werden vor allem im Rahmen von Sicherheitsüberprüfungen vor der Produktfreigabe durchgeführt, um eine reibungslose Markteinführung zu gewährleisten. Der konkrete Umfang wird für jedes Projekt individuell definiert, um relevante Sicherheitsbedrohungen und typische Angriffsmethoden gezielt zu adressieren.

Überprüfung öffentlich erreichbarer Systeme auf ausnutzbare Schwachstellen, Fehlkonfigurationen, unzureichende Absicherung des Netzwerkperimeters sowie potenzielle Angriffspfade vom Internet in interne Systeme.

Überprüfung der internen Netzwerke, Rechtevergabe, Netzwerksegmentierung sowie möglicher Bewegungen und Privilege Escalation nach erfolgreicher Kompromittierung.

Analyse von Anwendungen und Schnittstellen auf Basis von Standards wie den OWASP Top 10. Es wird untersucht, ob es Schwachstellen bei SQL-Injection, Cross-Site-Scripting (XSS), Authentifizierungs- und Autorisierungsmechanismen oder Zugriffskontrollen gibt.

Überprüfung der Komponenten, Datenbankanbindungen, APP und API-Endpunkte auf Fehler, unsichere Verbindungen und zu viele Zugriffsrechte.

Analyse von WLAN-Umgebungen und netzwerknahen Komponenten auf unautorisierte Zugriffsmöglichkeiten, schwache Verschlüsselung, Rogue Access Points oder unsichere Konfigurationen.

Simulation von Phishing-Kampagnen, Credential-Harvesting-Szenarien oder kontrollierten Vor-Ort-Zugriffsversuchen, um organisatorische Schutzmechanismen realitätsnah zu prüfen.

Unser Vorgehen

Unsere Schwachstellenanalysen und Penetrationstests folgen einem strukturierten, nachvollziehbaren Vorgehen. Jeder Schritt ist darauf ausgerichtet, technische Wirksamkeit belastbar zu prüfen, Ergebnisse auditfähig zu dokumentieren und regulatorische Anforderungen nachvollziehbar zu unterstützen.

Scoping und Zieldefinition

Gemeinsam definieren wir Prüfungsumfang, geschäftskritische Systeme, regulatorische Anforderungen und realistische Angreiferprofile. So stellen wir sicher, dass die Tests relevant, verhältnismäßig und auditfähig sind.

Testkonzept und Methodik

Wir entwickeln ein maßgeschneidertes Testkonzept mit klar definiertem Umfang, Methodik und Zeitplan. Je nach Zielsetzung kombinieren wir passive Analysen und aktive Angriffssimulationen, um potenzielle Schwachstellen und deren Ausnutzbarkeit zu prüfen.

Durchführung und Bewertung

Wir setzen etablierte Vulnerability-Scanner und Plattformen für strukturiertes Schwachstellenmanagement ein. Die Bewertung erfolgt auf Basis des Common Vulnerability Scoring System (CVSS). Bei Penetrationstests analysieren wir zusätzlich Angriffspfade, Privilege Escalation und laterale Bewegungen.

Reporting und Review

Sie erhalten eine vollständige technische Dokumentation, Handlungsempfehlungen und eine Management-Zusammenfassung. Die Dokumentation ist auditfähig gemäß ISO 27001, NIS2 und DORA. In einem Review stimmen wir die nächsten Schritte ab.

Optional: Kontinuierliche Analyse

Auf Wunsch unterstützen wir Sie auch langfristig mit regelmäßigen Analysen, Nachtests und strukturiertem Reporting, um ein dauerhaftes und nachweisbares Schwachstellenmanagement zu etablieren. So erhalten Sie stets einen Überblick über neu auftretende Risiken.

Testen Sie, bevor es Angreifer tun.

Lassen Sie uns mit gezielten Sicherheitstests gemeinsam prüfen, wo Ihre Angriffsflächen liegen.

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Ein Portrait unseres Ansprechpartners für Telekommunikation, Guido Düntzer.
Guido Düntzer
Geschäftsführer

FAQ

Eine Schwachstellenanalyse (Vulnerability Assessment) identifiziert bekannte Sicherheitslücken in Systemen, Anwendungen und Netzwerken. Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über den aktuellen Sicherheitszustand zu erhalten.
Eine Schwachstellenanalyse beruht auf einer

  • Kombination aus automatisierten Scans und manueller Validierung,
  • Bewertung nach etablierten Standards wie CVSS Scoring,
  • Priorisierte Risikoeinstufung
  • und technischer Detailbericht plus Management-Zusammenfassung

 

Ein Penetrationstest simuliert reale Angriffsszenarien Ziel ist es nachzuweisen, ob und wie ein Angreifer tatsächlich eindringen kann.
Ein Penetrationstest prüft unter anderem:

  • Ausnutzung identifizierter Schwachstellen
  • Analyse von Angriffspfaden
  • Bewertung realer Auswirkungen auf Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit
  • Konkrete, umsetzbare Härtungsempfehlungen.

Schwachstellenanalyse und Penetrationstests ergänzen sich. In regulierten Branchen ist diese Kombination heute Standard.

Auch wenn Penetrationstests nicht in jedem Fall explizit vorgeschrieben sind, werden regelmäßige Security-Tests – einschließlich Penetrationstests – dringend empfohlen, um die technischen und organisatorischen Maßnahmen nach NIS2, DORA und DSGVO nachweisbar umzusetzen. Aufsichtsbehörden erwarten dokumentierte, proaktive Risikomanagementmaßnahmen.

Für die meisten Organisationen in regulierten Branchen empfehlen sich quartalsweise Schwachstellenanalysen sowie jährliche Penetrationstests. Systeme mit erhöhtem Risiko oder wesentliche Änderungen an der IT-Infrastruktur können kürzere Testintervalle erforderlich machen.

7P erbringt DSGVO-konforme und nach ISO 27001 ausgerichtete Security-Services europaweit. Unsere Delivery-Teams sind unter anderem in Deutschland, Portugal, Österreich, dem Vereinigten Königreich sowie weiteren EU-Ländern tätig. Die Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich im Einklang mit den geltenden EU- und UK-Rechtsrahmen.

Die technische Bewertung erfolgt unter anderem auf Basis des Common Vulnerability Scoring System (CVSS). Ergänzend berücksichtigen wir geschäftskritische Abhängigkeiten und regulatorische Anforderungen, um eine risikobasierte Priorisierung zu ermöglichen.

Unsere Berichte enthalten eine vollständige Übersicht identifizierter Schwachstellen, eine Risikobewertung (z. B. auf Basis des CVSS-Standards) sowie konkrete, priorisierte Handlungsempfehlungen zur Behebung. Zusätzlich stellen wir eine Management-Zusammenfassung sowie auf Wunsch Review-Workshops zur Ergebnisbesprechung bereit.

Ja, alle Penetrationstests werden durch zertifizierte Security-Experten durchgeführt (z. B. OSCP, CEH), die über umfangreiche Erfahrung in regulierten Branchen wie Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und öffentlicher Verwaltung verfügen.

Eine Schwachstellenanalyse oder ein Penetrationstest dauert in der Regel zwischen drei und zehn Arbeitstagen und ist abhängig von Umfang und Komplexität der zu prüfenden Systeme. Ein detaillierter Zeitplan wird im Rahmen des Scoping-Prozesses festgelegt.

Ja, mit unseren Managed Vulnerability Services bieten wir ein kontinuierliches Schwachstellenmanagement inklusive regelmäßiger Scans, Reporting und fachlicher Beratung. Dieses Modell eignet sich insbesondere für Organisationen mit begrenzten internen Security-Ressourcen.

Ja, wir testen auch Cloud- und hybride IT-Umgebungen. Wir unterstützen Sicherheitsprüfungen für AWS-, Azure- und GCP-Umgebungen sowie hybride IT-Architekturen. Unsere Vorgehensweise orientiert sich an bewährten Best Practices für Cloud- und Hybrid-Security.

Alle Security-Tests erfolgen auf Basis strenger Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDAs). Unsere Prozesse entsprechen den Anforderungen der ISO 27001, der DSGVO sowie den jeweils geltenden nationalen Datenschutzgesetzen. Die Testumgebungen sind klar abgegrenzt und vollständig kontrolliert.